Für Familien, die schon ein Kind haben

Beim zweiten Kind wird das Elterngeld vor der Schwangerschaft entschieden.

Elternzeit, Teilzeit und Mutterschutz liegen bei euch mitten in den Monaten, aus denen das nächste Elterngeld berechnet wird. Wer weiß, welche davon zählen und welche herausfallen können, plant anders.

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Der Bemessungszeitraum, wenn schon ein Kind da ist

Zwölf Monate zählen für die Berechnung. Monate mit Elterngeld für das erste Kind oder mit Mutterschutz können auf Antrag herausfallen – dann rücken frühere Monate nach, in denen ihr voll verdient habt.

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Geburt
3 Monate rücken nach
Elterngeld Kind 1
Mutterschutz

zählt für die Berechnung rückt nach kann herausfallen

Beispielhafte Darstellung. Welche Monate in eurem Fall zählen, hängt von eurer Situation und den geltenden Regelungen ab.

Warum beim zweiten Kind anders gerechnet wird

Beim ersten Kind lagen vor der Geburt meist zwölf normale Arbeitsmonate. Beim zweiten liegt dort euer Familienleben – und genau das macht die Planung anspruchsvoller und die Spielräume größer.

  • Monate mit Elterngeld fürs erste Kind

    Sie können unter bestimmten Voraussetzungen aus dem Bemessungszeitraum herausgenommen werden. Der Zeitraum verschiebt sich dann nach hinten – in Monate, in denen ihr voll verdient habt.

  • Teilzeit während der Elternzeit

    Reduziert weiterzuarbeiten ist für viele Familien die richtige Entscheidung. Für die Berechnung sind es aber volle Monate mit kleinem Einkommen. Wer das früh weiß, kann den Zeitpunkt der nächsten Schwangerschaft anders einordnen.

  • Mutterschutz und Schwangerschaftsmonate

    Auch sie werden im Bemessungszeitraum gesondert behandelt. Bei kurzem Geburtenabstand können sich mehrere solcher Zeiträume überlagern.

  • Geschwisterbonus

    Er hängt daran, wie viele Kinder in welchem Alter im Haushalt leben. Der Abstand zwischen den Geburten und die Lage der Elterngeldmonate spielen deshalb zusammen.

Die Stellschrauben

Den einen geheimen Trick gibt es nicht. Es gibt legale Gestaltungsmöglichkeiten, die – je nach eurer Situation – die Berechnung oder die Planung beeinflussen.

Bemessungszeitraum

Für die Berechnung wird nicht irgendein Durchschnitt herangezogen. Welche Monate berücksichtigt werden, ist häufig der größte Hebel.

Einkommen vor der Geburt

Das maßgebliche Erwerbseinkommen der berücksichtigten Monate steht im Zentrum der Berechnung – inklusive der Frage, was davon überhaupt mitzählt.

Angestellt oder selbstständig

Für den maßgeblichen Zeitraum gelten unterschiedliche Regeln. Besonders genau hinsehen sollten alle, die neben der Anstellung selbstständige Nebeneinkünfte haben.

Basiselterngeld oder ElterngeldPlus

Mehr Geld pro Monat ist nicht automatisch die beste Strategie. Entscheidend ist, wie ihr Einkommen, Elternzeit und Betreuung kombinieren wollt – bei zwei Kindern oft über einen längeren Zeitraum.

Aufteilung zwischen den Eltern

Wer nimmt wann Elterngeld, wer arbeitet in Teilzeit, welche Monate sind durch Mutterschaftsleistungen schon belegt? Gute Planung schaut auf eure gesamte finanzielle Situation während der Elternzeit, nicht nur auf die höchste Monatszahlung.

Der teuerste Fehler: zu spät anfangen

Viele Entscheidungen lassen sich nach der Geburt nicht rückwirkend ändern. Wenn ihr ein weiteres Kind plant oder bereits schwanger seid, lohnt es sich zu klären:

  • welcher Bemessungszeitraum für euch relevant ist
  • welche Monate aus der ersten Elternzeit herausfallen können
  • welches Einkommen berücksichtigt wird
  • welche Besonderheiten bei Selbstständigkeit gelten
  • wie Mutterschutz und Elterngeld zusammenspielen
  • ob und wie lange der Geschwisterbonus für euch infrage kommt
  • welche Aufteilung zu eurem Alltag mit zwei Kindern passt
  • welche Nachweise ihr später braucht

Der Elterngeldtrick Guide

Die wichtigsten Regeln, Stellschrauben und Fallstricke verständlich an einem Ort – statt 30 offener Tabs, Gesetzestexte und Forenbeiträge.

  • Bemessungszeitraum einfach erklärt
  • Was beim zweiten Kind anders läuft
  • Basiselterngeld und ElterngeldPlus im Vergleich
  • Angestellte und Selbstständige
  • Geschwisterbonus verständlich erklärt
  • Typische Fehler vor der Geburt
  • Nachvollziehbare Rechenbeispiele
  • Checkliste für eure Planung
  • Checkliste für den Antrag
  • Strategien für Paare
  • Wichtige Fristen auf einen Blick

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Für wen sich der Guide lohnt

  • Ihr plant ein zweites oder drittes Kind.
  • Du bist schwanger und bereitest die nächste Elternzeit vor.
  • Du arbeitest gerade in Teilzeit und fragst dich, was das für das nächste Elterngeld bedeutet.
  • Ihr wollt wissen, ob und wie lange euch ein Geschwisterbonus zusteht.
  • Einer von euch ist selbstständig oder hat selbstständige Nebeneinkünfte.
  • Ihr überlegt, wie ihr die Elterngeldmonate untereinander aufteilt.
  • Beim ersten Kind lief die Planung eher nebenbei – diesmal soll es anders sein.

Häufige Fragen

Gibt es wirklich einen Elterngeldtrick?

„Elterngeldtrick“ ist unsere Bezeichnung für legale Möglichkeiten, die eigene Situation frühzeitig zu planen. Es geht ausdrücklich nicht darum, Behörden zu täuschen, Einkommen zu verschleiern oder falsche Angaben zu machen.

Bekomme ich mit dem Guide garantiert mehr Elterngeld?

Nein. Eine höhere Leistung lässt sich nicht garantieren. Der Guide hilft dir, die Regeln zu verstehen, mögliche Spielräume zu erkennen und typische Planungsfehler zu vermeiden.

Wann sollte ich mich damit beschäftigen?

Idealerweise schon bei der Familienplanung, spätestens früh in der Schwangerschaft. Beim zweiten Kind betreffen mehrere Faktoren Zeiträume, die deutlich vor der Geburt liegen – teilweise noch in der ersten Elternzeit.

Passt der Guide auch, wenn wir das erste Kind erwarten?

Ja. Alle Grundlagen sind enthalten. Ein eigenes Kapitel geht zusätzlich auf die Besonderheiten ab dem zweiten Kind ein – das ist auch beim ersten Kind hilfreich, wenn ihr weitere Kinder plant.

Wie hoch kann Elterngeld sein?

Die konkrete Höhe hängt von eurer individuellen Situation und den jeweils geltenden gesetzlichen Regelungen ab. Die Berechnung sollte deshalb immer anhand der aktuellen offiziellen Vorgaben erfolgen.

Ersetzt der Guide eine Elterngeldberatung?

Nein. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Elterngeldberatung. Bei komplexen Fällen solltet ihr professionelle Beratung einholen.

Wie bekomme ich das eBook nach dem Kauf?

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Erst verstehen. Dann planen.

Zehn Minuten Lesen können Monate später den Unterschied machen. Informiere dich, bevor wichtige Zeiträume schon Vergangenheit sind.